Vanillebrezeli, Gluten-, Nuss- & Lactosefrei


Von allen Kleingebäcken gehört dies wohl zu meinen Lieblingsgebäcken. Mit ein paar Kniffs schnell hergestellt und sehen fast aus wie gekauft. Dazu braucht es den speziellen Brezel-Ausstecher. In den letzten zwei Jahre gab es die im Set mit den Spitzbuben-Ausstecher in der Weihnachtszeit in der Migros. Einzeln kann man ihn aber auch in einem Haushalts- Geschäft/Abteilung kaufen ( Manor, Globus).

Vanillebrezeli

  • 100gr    lactosefreie Margarine
  • 200gr    glutenfreies Mehl
  • 80gr       Zucker

Laut Schweizerkochschule muss man es mit den Händen reiben, bis sich Mehl und Butter gut vermischt hat. Es gibt noch eine einfachere Methode, ohne klebrige Finger! Man nehme eine flache Schüssel, und eine Kuchengabel. Die Margarine mit der Gabel durch das Mehl drücken, bis alles sehr krümelig ist. Dauer ca 5 Minuten:-)

  • 1             Ei
  • 1P          Vanillezucker

Nun gehe ich über zum Mixer mit Knethaken. Damit knete ich alles gut zusammen, bis ein zusammenhängender Teig entsteht. Nach Bedarf etwas Wasser zugeben. Und wie immer; schön quellen lassen.

Nach ca 10 Minuten geht es weiter. Ha, sagen sie sich vielleicht, wird der Teig dann nicht hart? Nun, das glutenfreie Mehl hat auch Vorteile, im Gegenteil zum Weizenmehl bleibt es immer krümelig – was meist etwas ärgerlich ist. Doch hier ist es uns von Vorteil. Ich kann mir also die ganze Vorsicht sparen ,die ich bei einem normalen Weizenmehl anwenden würde, denn das Resultat schmeckt auch mit der schnellen Tour richtig mürb. Wichtig ist allerdings der Quellvorgang, wenn man den unterlässt sind die Brezeli unter Umständen sehr staubig. Der Teig fühlt sich nach dem Quellvorgang zwar noch sehr weich an, aber klebt nicht am Finger wenn man den so kurz rein stupft.

Auch beim weiteren Vorgehen verlasse ich gewohnte Wege. Statt den Teig zuerst kühl zu stellen, walle ich ihn direkt auf einem grossen Schneidebrett mit genügend Mehl aus und schiebe es DANN in den Tiefkühler. Der weiche Teig lässt sich meiner Ansicht viel besser auswallen, es gibt keine Risse und Sprünge wie es sonst gerne vorkommt. Wichtig ist, dass Unterlage und Wallholz gut bemehlt ist. Überschüssiges Mehl am Schluss weg wischen. Es ist von Vorteil zuerst nachzumessen, ob das vorhandene Schneidebrett auch in den Tiefkühler passt. Der ausgewallte Teig braucht in etwa eine Stunde um weiter arbeiten zu können.

Nachdem der Teig gekühlt/gefroren ist geht es weiter. Mit dem speziellen Brezelausstecher, gut in Mehl geschwenkt, werden nun die Brezeli ausgestochen. Sie haben die Tendenz auseinander zu fallen, es ist also Vorsicht geboten. Gebacken werden sie bei 180°C für ca 10 Minuten.

Glasur

  • 150gr         Puderzucker
  • 1P                Vanillezucker
  • wenig         Wasser

alles zu einer dickflüssen Masse rühren.

Noch heiss werden sie in die Glasur getaucht, so werden sie viel schöner als wenn man sie mit einem Pinsel anstreicht. es gibt dabei klebrige Finger und es braucht etwas Fingerspitzengefühl bis man den Kniff raus hat. Ich halte sie zwischen Daumen und Mittelfinger, den Zeige- und Kleinenfinger benutze ich zum wenden

Die ausgekühlten Brezeli in einer Keksode aufbewaren, sonst werden sie weich und fallen schnell auseinander.

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