Osterflädli


Nein, ohne Fridolin… und sie sind echt lecker geworden, sagen sie alle! Meine kleinen Mäuse essen ja so ziemlich alles was süss ist, doch der Ältesten ein echtes Lob zu entlocken ist Schwerstarbeit! Dafür kommt sie ab und an nach Hause und erzählt: Mama, das Brot von Luigis Mama war soooo lecker.  oder: der Kuchen den Celines Mama gebacken hat war echt gut! Aber vielleicht hat das mit der Zöliakie gar keinen Zusammenhang sondern ist normal in dem Alter…

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Als Teig habe ich einen Spitzbubenteig verwendet. Erstens habe ich den sowiso vorrätig, zudem schmeckt er besser wie ein Mürbteig und gelingt ziemlich sicher! Aus verschiedenen Gründen habe ich mir angewöhnt, eine doppelte Portion zuzubereiten. der wichtigste: weil ich Eiweiss/Eigelb so am besten portionieren kann. Nimmt man nur Ei, wird er zu krümelig, nur Eiweiss zu hart…Der Teig hält sich gut 1-2 Wochen im Kühlschrank oder 3-4 Monate im Tiefkühler.

Rezept Spitzbubenteig

  • 500 gr Margarine
  • 300 Zucker
  • 1 Ei
  • 2 Eiweiss

mit dem Mixer zu einer weichen Masse verarbeiten

  • 2 P Agar-Agar (insgesamt 16gr)
  • 2 P Vanillezucker
  • 750-800 gr Schär Mehl (Kuchen Kekse)

Der Teig muss unbedingt über Nacht in den Kühlschrank, sonst geht er viel zu fest auf beim backen. Übrigens festigt das Agar-Agar erst beim abkühlen. Kekse sollten so unbewegt wie möglich auskühlen, sonst zerbrechen sie. Doch dies nur so am Rande bemerkt, wir backen ja Küchlein:-)

Den Teig dünn auswallen, und ausstechen. Dazu eignet sich auch eine grosse (abgewaschene) Konservendose. Die Rondellen in die Förmchen einlegen. Möchte man einen grossen Osterfladen backen mit Hilfe einer Springform, den Teig direkt auf dem Backtrennpapier auswallen, mit Hilfe der Form ungefähr die Grösse abschätzen – eher kleiner wie grösser – und den Ring über dem Backtrennpapier einpassen. Das Backpapier das rauslugt, kann man mit der Schere abschneiden. Für den Rand den Teig als lange Schlange rollen und in der Form am Rand platzieren. Mit einer Gabel etwas hochdrücken so dass der Rand 2-3 cm hoch ist.

Als nächtes etwas Aprikosenconfi in die Bödeli zufügen.

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Nun zur Masse:

  • 5 dl Milch
  • 60 gr Reismehl
  • 2 Essl Zucker

miteinander zu einem Pudding kochen, auskühlen lassen. Falls der Pudding zu dick wird, etwas Milch zugeben.

  • 2 Eigelb
  • 2 Eiweiss, steifgeschlagen
  • ev. Rosinen

unter den Pudding ziehen, mit einem Löffel in die Förmchen füllen. Bitte dran denken, dass durch das Eiweiss die Masse beim Backen steigt und überfliessen könnte. Gebacken habe ich die Küchlein bei knappen 200 Grad 13-15 Minuten. Nach dem auskühlen mit Puderzucker bestreuen, gerne auch mit einem Hasensujet:-)

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