Tipps zur Schweizer Weihnachtsbäckerei


Auch wenn es vielleicht lapidar klingt: backen ist wirklich nicht schwer, man muss einfach halt einiges beachten:-) Ich versuche hier meine Tipps und Tricks zu sammeln in der Hoffnung dass damit Stress vermieden oder zumindest gesenkt wird, denn backen zur Weihnachtszeit ist doch etwas schönes!

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Dies ist mein Werkzeug. Die weissen Stäbe sind nur etwas für diejenigen die etwas ganz perfekt machen wollen, ansonsten schätzt man die Zeit des Backens nach der Dicke des ausgewallten Teiges. Also wenn dünner weniger lang, dicker länger im Ofen lassen. Das Marmorwallholz habe ich aus dem Brockenhaus, ein echter Schatz. Eines aus Holz tut es aber auch!

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Ich verwende hauptsächlich diese 2 Mehle. Das rechte ist für mich meine erste Wahl wenn es um Lebkuchen oder Brot geht. Ich kaufe es im Landi, das Kilo kostet dort 4.95CHF. Das Schärmehl verwende ich für alle feinen Gutzig wie Mailänderli, Anisbrötli, Vanillekipferl und ähnlichem Gebäck. Gutzi die aus mehrheitlich Nüssen und Eier bestehen können wie gewohnt verarbeitet werden. Alle stark mehlhaltigen Gutzi dürfen nicht zu trocken sein. Im Zweifelsfalle ein Ei mehr rein. Der Teig sollte sich nicht mehr klebrig anfühlen aber sehr weich sein, einiges weicher wie ein Teig mit Weizenmehl. Alle Gutziteige die Margarine enthalten sollten sich ein wenig im Kühlschrank ausruhen.

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Ich lieb diese Rezepte, und ganz viele lassen sich 1:1 übertragen auf glutenfreies Mehl. Sogar die Lebkuchen Rezepte!

So, und nun zu den Tipps:

Zimtsterne: *den Teig alls Ganzes auswallen, Guss drauf und einfrieren. Für 1-2 Stunden. Danach die Stern jedes Mal in heissem Wasser tunken bevor der Stern ausgestochen wird. Ich nehme mir eine Gabel zuhilfe um die Sterne aus der Form zu drücken. Die Sterne über Nacht antrocknen lassen und nach Anweisung backen. Die Teigreste mit gemahlenen Nüssen und etwas Zimt mischen, bis sie der Teig wieder die Konsistenz vom vorigen Teig hat. Teig ausfallen, Guss draufstreichen und siehe Punkt *

Übrigens lassen sich alle Teige besser verarbeiten wenn man sie ausgewallt einfriert. Die Kekse sehen sehr schön aus und an der Backzeit ändert sich nichts. Ausnahme sind sämtliche Lebkuchenteig und auch der Anisteig.

Mailänderli und Spitzbuben stelle ich aus dem gleichen Teig her, erstens spart es Arbeit und zweitens fallen die Mailänder dann weniger auseinander. Sie schmecken auch mit allen Tricks immer noch etwas staubig, leider.

Wer ganz spezifische Fragen hat darf sie hier gerne stellen, vielleicht habe ich ja eine Antwort

 

 

 

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