Frohe Festtage


Ich wünsche allen meinen Lesern frohe Festtage! Mögen sie friedlich und gesegnet sein mit Begegnungen an Tisch oder sonstwo.

Und vor allem, möge euer glutenfreies Backen und Essen gelingen UND euren Vorstellungen entsprechen!

festliche Grüsse wünscht euch

Tessamo

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Königin Elsa


Meine kleinen Mädels, nun schon 6 Jahre alt, feierten am vergangen Freitag ihren Geburtstag mit ihren Freunden.

„Mama, machst du uns einen Elsa Kuchen?“

Wie kann man diesen vertrauensvoll bettelnden 2 Augenpaaren widerstehen? Dass das ganze Essen gleich zum Eisthema wurde liegt aber an mir, es hat unglaublich Spass gemacht. Ansonsten war es aber ein ganz normales Fest mit Schatzsuche, Schoggispiel, Stafetten und Bobbycar-Rennen.

Inhalt: 4 Biscuittorten 22 øcm, zweimal Schoko und zweimal Hell. Dazwischen Buttercreme und darüber blauer Fondant.

Liebe Food Blogger


Ich lese gerne Blogs, und damit ich auch nichts verpasse suche ich Blogs nach Stichworten. Einige Stichworte sind zum Beispiel: nähen, Patchwork, Kinder, backen, Torte ect.

Und glutenfrei – natürlich!

Ich lese  dann spannende Rezepte, sehe tolle Bilder, vieles das mich persönlich inspiriert. Doch leider sehe ich auch Rezepte, die bei aller Mühe und schönen Bildern, noch schnell schnell auf glutenfrei gemacht werden. Meist sind es vegane Rezepte. Nichts gegen vegan, nur:

…nicht alles vegane ist auch glutenfrei! Also, bevor ihr ein Rezept auch mit glutenfrei tagt macht euch doch im Netz schlau, ob das wirklich stimmt was ihr schreibt. Unten ein paar Faux-pas die ich so gefunden habe.

  • Dinkelmehl
  • Semmelbrösel
  • Griess
  • Hartweizengriess

 

 

Danke

Gedankenlos


Meist bin ich mir sicher dass ich eine gute Mutter bin, und das Wohl meiner Kinder ganz vorne in meiner Prioritätenliste habe. Aber dann gibt es diese schrecklichen Momente. So wie letzthin, als wir unsere Älteste zufrieden und satt in ihrer Jungendgruppe wussten. Dachten wir.

Bis sie vor mir in der Küche stand und erwartungsvoll und hungrig in meine Töpfe kuckte. Oder besser auf das Blech Pommes das ich grad aus dem Ofen zog.

Doch – die hatte ich ich soeben mit einer Schaufel gewendet die zuvor die Chicken Nuggets in der Bratpfanne geküsst hatte. Die Pommes waren also nun ebenso kontaminiert und für sie nicht mehr essbar.

Saublöd war das! Das die Chicken Nuggets für die Kleinen nicht glutenfrei waren war nicht das Problem, aber bei den Pommes hätte sie wirklich gerne mitgegessen. Und mit einer sauberen Schaufel auch kein Problem gewesen…

Und heute legte ich das Stück Käse neben die Brezel, und hätte mir fast im gleichen Moment eine Ohrfeige geben können! Ich sollte es doch wirklich besser wissen. Nun ja, ich hab dann den Käse auf allen Seiten mit einem sauberen Messer abgeschnitten und so mümmelte sie den dann zufrieden, phew – gerettet:-)

Dann macht man sich halt so seine Gedanken. Wie wird es sein wenn meine Grosse nicht mehr Zuhause wohnt! Werde ich ihr dann auch bei einem Überraschungsbesuch einfach einen weiteren Teller auf den Tisch stellen können und halt ein paar Extra Nudeln dazu kochen? Oder habe ich dann nicht mehr alles im Haus um ihr einfach so eine Mahlzeit aus dem Ärmel schütteln zu können?

Gibt es hier welche Muttis die das schon erleben? Habt ihr Tipps für mich? Und ist anderen auch schon ein solcher Fauxpas passiert?

wir machen mal auf Wild


Einmal im Jahr, im Winter, geniessen mein Mann und ich Wild. Dabei orientieren wir uns gerne an den Aktionen im Laden denn selber gekocht habe ich das noch nie. Spätzle, Maroni glasieren schon, nur Wild/Pfeffer bis jetzt nicht. Denn von uns 6 Nasen mögen nur wir zwei Wild essen, den Mädels riecht es etwas zu streng, oder vielleicht haben sie auch zu fest Mitleid mit den armen Rehen. Tatsache ist aber, dass wir in der Schweiz den Wildbestand regulieren müssen, die Tiere haben also ein freies Leben. Unserer Grossen aber wollte ich das mal ermöglichen, mit gutem Erfolg!

Gestern beim einkaufen sah ich jedoch, dass Rehschitzel im Angebot war. Die Gelegenheit mal auszuprobieren, ob ich mich vielleicht doch mal an ein selbst gekochtes Wildgericht wagen soll.

in meinem Rezept halte ich mich an Gelerntes aus meiner Ausbildung, sicher gibt es noch andere Arten Wild zu kochen. So habe ich es auch aufgeschrieben, dafür noch ein paar Bildchen gemacht. Wichtig ist eigentlich nur, dass das Fleisch eingelegt wird in Rotwein. Wieviel und welches Gemüse ist sekundär, es muss halt am Ende der Gesellschaft schmecken. Geholfen mit den Fotos hat mir heute meine jüngste Tochter, ihr merkt sicher welche Bilder sie geschossen hat:-)

Rezept:

  • Rehschnitzel, in meinem Fall etwa 200gr, feingeschnitten
  • 2 grosse Zwiebeln, gesteckt mit Lorbeer und Nelken
  • 2-3 Karrotten
  • Rotwein

Fleisch und Gemüse in eine Schüssel füllen und mit dem Wein übergiessen. Wer weniger Wein nehmen will nehme 3 Teile Wasser und ein Teil Essig, dazu soviel Rotwein wie gewünscht. Das Fleisch muss bedeckt sein, damit kein Sauerstoff rankommt und es so haltbar bleibt. Mindestens über Nacht stehen lassen. Ich lasse es meist draussen stehen, wer damit etwas Mühe hat kann es aber auch gerne in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag das Fleisch herausfischen und mit etwas Küchenpapier trocken tupfen. Scharf (heiss) anbraten, danach das Gemüse zugeben und am Schluss den Wein. Es ist dann also alles wieder zusammen in der Pfanne.

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Jetzt kann das in Ruhe vor sich hin köcheln, ich liess meine Platte auf 2 stehen und war sogar weg, im Spielzeugmuseum mit den Kleinen.

Nach unserer Rückkehr habe ich zuerst das Fleisch herausgefischt, Kartoffeln und noch ein paar Karotten geschält, zusammen mit einer Tomate alles kleingeschnitten und weich gekocht. Weshalb das Fleisch nicht? Weil es schon fast gar war und ich kein zähes Fleisch essen wollte.

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Sowie dann alles weich war pürierte ich das Gemüse, fügte noch Salz hinzu und liess das Fleisch noch kurz Mitschülern. Weil meine Familie sehr gerne Saucenrüebli hat habe ich die grossen Stücke nicht mitpüriert, sondern mit dem Fleisch herausgenommen. Wer möchte kann natürlich die Sauce mit Maizena binden und das Gemüse nicht pürieren, schmeckt auch gut.

Zum Schluss briet ich gekaufte Spätzle, schlitzte eine Tüte Rotkraut auf und erhitzte sie, und setzte alles auf den Tisch. Mit dem Auftrag an meine Älteste Fotos von ihrem Teller zu machen. Seit kurzem kann man im Migros glutenfreie Spätzle kaufen kann, für uns habe ich die normalen geholt.

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auf dem letzten Fotos sind normale Spätzle zu sehen, doch unsere Kleinste wollte, dass ich ihren Teller auch fotografiere…

Schwarzwäldertorte, NICHT vegan:-)


Als ich vorhin mich so durch den Reader durch gescrollt habe ist mir aufgefallen, bei wievielten Beiträgen es nicht nur heisst: glutenfrei, sondern auch vegan. Irgendwie machen einige hier im Netz den Eindruck dass die zwei Begriffe aneinander gekoppelt sind.

Nicht für mich. Ich koche gerne mal vegetarisch, achte auf die Umwelt indem ich hauptsächlich Secondhand Sachen Einkauf für meine Ladies, benutze immer wieder mal einen Sonnenofen, kann meine Wäsche von Hand waschen und weiss dass ich auch ohne fliessendes Wasser und wenig Strom leben kann wenn es denn sein muss.

Vegan aber geht mir nicht auf. Ich sehe bei meiner Ältesten wie schwierig es immer wieder ist, wenn sie etwas nicht essen darf weil es Gluten drin hat, und das sich jemand dieses AusgeschlossenvomnormalenEssen freiwillig antut – unbegreiflich.

Also, gestern hatten wir Gäste. Ich liebe Gäste! Und wir haben grilliert, so mit allem drum und dran. Ja, auch Fleisch. Und ich hatte endlich wieder mal die Gelegenheit zu backen. Meine neuen Erkenntnisse was den Biscuit backen angeht werde ich nächstens mal „auf’s Papier“ sprich in den Blog bringen. Doch jetzt müsst ihr mich entschuldigen, ich geh dann mal nähen:-)

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Kürbiskuchen – soooo lecker!


Uoh, zum Glück sind die Fotos vom ganzen Kuchen. Sonst sähe man, wieviel die Kleinen und ich davon gemampft haben. Ich habe mich ja mehr als amüsiert dabei, weil, wenn die Zwillinge gewusst hätten was alles an gesundem drin ist? Nix hätten sie gewollt. Eine schaute noch naserümpfend in die Schüssel, wo es noch ein bisschen pürierten Kürbis übrig hatte. Ich enthielt mich zu sagen, dass genau das sich im Kuchen befand, den sie sich so schnell in den Mund schieben liess.

Meine Kleinen sind heute zum ersten Mal alleine in den Kindergarten gelaufen. Und ich hab endlich einen Kürbis mitgenommen von der Gemüseecke die wir jeden Tag auf dem Weg passiert haben. Das abgezählte Kleingeld schmeisst man in eine aufgehängte Blechdose. Der Kürbiskauf und das erste Mal alleine laufen hat eigentlich keinen direkten Zusammenhang, es fand einfach nur am selben Tag statt, denke ich zumindest. Und zum ersten Mal habe ich einen mir unbekannten Kürbis gekauft. Nicht dass ich viele Kürbisse kaufe, normalerweise hole ich mir einen, einen grossen, und der reicht dann für 3x Suppe und einmal Kuchen. Mehr duldet meine Familie nicht. Dies könnte sich nun ändern.

Wieder zuhause klingelte ich bei meiner Nachbarin in der Hoffnung, dass sie mir sagen kann, welche Sorte ich denn nun erstanden habe. Mit glänzenden Augen meinte sie: Butternut-Kürbis. So, und damit googelte ich mir gleich nach dem Mittagessen ein Rezept.

In Vorbereitung dessen habe ich den Kürbis geschält, gekocht und püriert. Und bevor ich mit dem Teig anfing schnitt ich zwei grosse Äpfel in kleine Stücke. Die Äpfel in der Marinade lassen bis der Teig in der Form bereit steht.

Marinade für die Äpfel:

  • 2-3 Essl Zitronensaft (oder O-Saft)
  • 1/2 tl Zimt
  • 2-3 Essl Honig (oder Agavensaft/Ahornsirup oder den Kaffeesirup vom Aldi mit Karamell)

Teig:

  • 4 Eier
  • 200gr Zucker

schaumig rühren

  • 100gr Oel (jawoll, abwiegen – geht am einfachsten)
  • 350gr Butternut Kürbis, püriert
  • 250gr Schär Mehl
  • 1 P Backpulver
  • 1tl Natron

Mit dem Rührwerk oder der Küchenmaschine weiter verarbeiten. Der Teig wirkt recht fest, wer mag kann vor der Mehlzugabe noch etwas Milch reintun. Doch mit dem Kürbis wird der Kuchen sehr feucht. Am Schluss die marinierten Äpfel auf dem Teig verteilen. Am besten geht es mit der Hand, damit die Äpfel sich gut auf dem Teig verteilen lassen. Saft nicht fortwerfen – wir brauchen ihn noch.

backen bei 180°C während 20-25min in einer flachen Form

Während der Kuchen im Ofen ist:

  • 100gr Zucker flüssig werden lassen

Achtung: der Zucker wird schnell bitter!

  • 100gr gehackte Walnüsse/Baumnüsse
  • 1 Essl Butter/Margarine
  • etwas Rahm
  • der übrige Saft von den Äpfeln

alles einkochen lassen. Wenn der Kuchen fertig gebacken ist damit übergiessen, resp. die Nüsse etwas gleichmäßig verteilen

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ich werd mir morgen früh gleich nochmal einen holen, oder vielleicht auch zwei. sofern es noch hat, denn meine Nachbarin weiss ja nun wo sie zu finden sind:-)