Tag-Archiv | Zöliakie

„Ich bestell kein Brot mehr bei dir“..


sagte die Kundin zu mir.

„der Arzt empfahl mir, vorerst glutenhaltige Sachen zu essen, damit eine ordentliche Diagnose gestellt werden kann.“

Dass ich eine Kundin weniger habe finde ich jetzt nicht tragisch. Traurig dagegen, dass ein Arzt jemand zu einer Diät verdonnert, ohne einen Blutest und/oder eine Biopsie gemacht zu haben. Und nun, Jahre später, wird sie (die Diagnose) in Frage gestellt. Zu Recht!

Oft sprechen mich Leute an und erzählen mir, dass sie so komisch Bauchweh haben wenn sie viel Brot und Pasta essen. Oder ihr Kind hat Bauchweh, und/oder Durchfall. Und dann fangen sie mal an glutenfrei zu essen, und ab und zu geht es ihnen tatsächlich besser.

Halt!

Bitte, bitte macht euch die Mühe und lasst euch testen. So richtig, nach Schulmedizin.

Hier findet man viele Informationen rund ums Thema Diagnose.

Natürlich backe ich auch Brot für jene mit einer Weizenallergie und Glutensensibilität. Und man muss mir kein Attest vorlegen dass ein Arzt eine saubere Diagnose gestellt. Ich bedaure nur jene, die auf Grund einer simplen Vermutung, mit der nicht ganz einfachen Diät leben müssen.

Wie ich die alle Familienmitglieder


fait behandle, oder – wie kriege ich das logistisch hin, 4 verschiedene Teigwaren so auf den Tisch zu bringen dass alle erhalten was sie möchten.

und ich am Schluss immer noch weiss, welches die glutenfreie Sorte ist…

Oft, oder eigentlich meistens, essen wir alle glutenfrei, auch die Teigwaren. Doch manchmal ist es angebracht, Kompromisse zu schliessen, so auch heute.

Tochter Nr 1 : hat Zöliakie, braucht also die glutenfreien.

Tochter Nr 2 : mag nur eine der zwei Sorten

Tochter Nr 3 + 4: mögen am liebsten die nackten, ohne Inhalt und Sauce

Mutter: liebt ausgerechnet jene, welche von Tochter Nr 2 verschmäht werden. Haha, Glück gehabt…

Vater: isst alles, muss sich aber mit Tochter Nr 2 zusammentun, weil es von jenen am meisten hat.

Es gab also:

1x Fiori gefüllt mit Spinaci e ricotta – glutenfrei (Migros, AHA Sortiment)

2x Tortelloni ricotta e spinaci

1x Fiori al Limone

250gr gekochte Kravättli

für alle gab es noch Gurken und Reibkäse in rauen Mengen

Damit ich am Schluss noch wusste, welches welche waren legte ich mir die Verpackungen gleich neben die entsprechende Pfanne.

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Reisen, Österreich und Bayrischer Wald


Als 6-köpfige Familie reisen fühlt sich an wie wenn man einen riesigen Tross so langsam in Bewegung setzt. Um uns die Reise etwas einfacher zu machen mieteten wir uns dazu ein Auto, denn mit dem Zug hätten wir ungefähr denselben Betrag gezahlt, es wäre aber um einiges umständlicher geworden.

Die grossen Mädels packen inzwischen selbstständig, meistens frage ich nach um sicher zu gehen dass sie an alles denken – Zahnbürste, PJ und ähnliches geht manchmal einfach vergessen. Als erstes packen meine Mädels nämlich I-Pod, Händy, Kleider und schöne T-Shirts und natürlich verschiedene Handtaschen und genügend Schuhe.

Nebst dem Haus aufräumen, Katzenfutter besorgen damit die Nachbarin das Tierchen sachgemäss füttern kann, Kleider in allen Grössen und Farben in die entsprechende Koffer füllen, Sonnencreme, Mückensalbe und andere Medikamente besorgen, gehörte bei uns auch die Frage: welche Snacks und Lebensmittel brauchen wir für unsere Grosse…

Die ersten Tage verbrachten wir bei Freunden in der Nähe von Wien. Das gestaltete sich einfach, vor allem wenn man ein Auto zur Verfügung hat. Man nimmt ein bisschen was mit für die Reise, und kauft ergänzend ein ganz nach Menüplan der Gastfamilie. Inzwischen sind wir da schon viel entspannter und nehmen eigentlich nur wenig mit. Ist ja auch die Chance mal etwas anderes zu futtern wie im heimischen Dorf.

Mehr Kopfzerbrechen bietete das Hotel im Bayrischen Wald. Da wussten wir so gut wie nichts. Bei der Reservation hiess es lediglich: ja da müssen sie nach der Ankunft nachfragen…

Also Wien ist ja sooo schön! Wir sahen Schönbrunn, die Hofburg, die Ställe der spanischen Hofreitschule, das Sissimuseum, den Prater und das technische Museum – nicht schlecht für drei Tage, oder? Das Zusammensein mit unseren Freunden war natürlich auch sehr schön, schade nur dass zwischen ihnen und uns 11h reine Fahrtzeit liegen!

Nach drei vollen Tagen ging es dann weiter zu unserem nächsten Ort, dem bayrischen Wald ganz nah an der tschechischen Grenze. Bei unserer Ankunft führte uns unser erster Gang ins Restaurant zur Küchenchefin – und wurden sehr positiv überrascht. Nicht nur wusste sie genau wovon wir sprachen, sie konnte auch genaue Angaben machen zu den Inhaltsstoffen von Saucen und ähnlichem. Zum Frühstück und Mittagessen gab es GF Brötchen von Schär und beim Abendessen brieten sie ihr nach Bedarf eine Extrawurst – respektive eine Hähnchenbrust. Vom Buffet beim Abendessen konnte sie sich aber bei ganz vielem bedienen und konnte so normal mit uns essen. Auch die Anordnung war gut durchdacht, so befand sich das Brot – mit all seinen Krümeln – weit weg von Rührei und Speck (Frühstück) sowie den ägyptischen Fleischtöpfen, bildlich gesprochen:-)

Mich überrascht immer wieder wie auch ganz normale Betriebe sich auf Gäste mit Zöliakie einstellen, ohne gleich teuer sein zu müssen. Es sind Köche, die sich für Gäste einsetzen die etwas mühsamer zu befriedigen sind wie andere.

Wir konnten uns also so ganz entspannen und die Tage geniessen! Zwei Sprüche haben mich aber sehr amüsiert:

sie sehen gar nicht aus, als wenn sie eine 15 jährige Tochter haben!

ein etwas zweifelhaftes Kompliment – finde ich irgendwie – oder nicht? Das andere Mal sassen wir am Tisch, und die Bedienung fragte nach unseren Wünschen für die Getränke. Sie schaute in die Runde, und fragte:

sind das alles ihre Töchter? Ja, haben sie denn nichts anderes bestellt?

wir verneinten, etwas konsterniert, und sagten nur lau: Nö, wir sind glücklich über jede einzelne Tochter die wir bekamen!

Bild 1: Aussicht von unserem Turmfenster

Bild 2: ein freifliegender Papagei

Bild 3: ich muss mich doch weiterbilden und inspirieren:-)

Bild 4: Prater

Bild 5: eine Demo im Prater, leider blieb es mir und anderen verwehrt was eigentlich der Grund für die Demo war

Bild 6: Seitenansicht vom Schloss in dem unsere Freunde wohnen

Bild 7: Schachspielen im Schlosspark

Bild 8 und 9: Heidelbeeren pflücken im Bayerischen Wald

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Heimweh – Schweizer in Österreich?


So, wir fahren nach Wien! Und besuchen Freunde, ich freue mich schon sehr darauf. Unser Besuch im April, wo wir ein Cembalo zu unseren Freunden verfrachteten, hat mich gluschtig gemacht und nun fahren wir als ganze Familie. Gross und Klein. Auf meiner To-do Liste steht neben einem Besuch in Schönbrunn, dem Sisimuseum auch mindesten 7-8 Stunden stehen vor der Glaswand in der Backstube im Demel. Allerdings weiss ich noch nicht, wie ich das meiner Familie beibringe, vielleicht sende ich die Truppe in den Prater mit ganz vieeeeel Kleingeld. Und weiss jemand ob ich mir einen Barstuhl mitnehmen darf?Oder so ein Outddoor-Stuhl damit ich nicht etliches kürzer aus dem Real-Back-YouTube-Film herauskomme wie ich hineingehe?

Doch eigentlich wollte ich etwas ganz anderes fragen:

Gibt es hier Schweizer, denen ich eine Freude machen könnte mit glutenfreien Basler Leckerli und Magenbrot? Da ich mich in Wien so gut wie nicht auskenne müsste man etwas „dubbelisicheres“ ausmachen, wär ja schade wenn ich die Köstlichkeiten selber essen müsste oder sie wieder zurücknehmen.

150gr Leckerli 5€

200gr Magenbrot 7€

also meldet euch, teilt den Beitrag und sagt es euren Freunden mit Zöliakie!

Es wird einfacher, versprochen!


Nun sind es 6 Jahre seit unsere Älteste mit Zöliakie diagnostiziert wurde. Gerade die letzten Tage habe ich viel über die Zeit davor nachgedacht.

Die ersten Blutuntersuchungen hatten wir im Februar. Mit einem erschreckenden Resultat! Und gleichzeitig fanden sie wieder mal Amöben. Also haben wir erstmal 10 Tage Flagentil genommen. Ein schreckliches Medikament das mehr Nebenwirkungen hat wie die eigentliche. Nur Chinin ist schlimmer. Doch sie hat das ohne mit der Wimper zu zucken die 10 Tage durchgestanden. Ich hoffte so sehr dass ihre Werte damit wieder in Ordnung kämen, auch wenn der Spezialist mitleidig mit dem Kopf schüttelte und mir nachsichtig zugestand im Mai den nächsten Bluttest zu machen.

Natürlich mit dem gleichen Resultat. Wenigstens sagte er nicht: Sehen sie, ich habe es doch gleich gesagt! Nur wenige Tage darauf die Dünndarmbiopsie. Mit einem sehr klaren Bild. Und das 3 Tage vor der Hochzeit meiner Schwägerin.

Wir setzten unsere Tochter noch am selben Tag auf Diät um. Und an der Hochzeit ass sie Chips und Wasserreis. Vielleicht hatte ich noch Popcorn und Äpfel mit. So genau weiss ich es nicht mehr weil ich beschäftigt war, meinen 8 Wochen Schwangerschaftsbauch einzuziehen damit mich niemand ansprechen würde ob ich schwanger wär. 4 Wochen darauf stellte sich heraus dass ich Zwillinge bekommen – kein Wunder war mein Bauch grösser…

Der erste Sommer war schwierig. Wir picknicken nämlich sehr gerne. Doch immer nur Chips essen wollte ich nicht, und das glutenfreie Brot schmeckte meiner Tochter nicht so richtig. Also blieben wir zuhause und sie ass Pellkartoffeln oder „Gschwellti“ während wir Brot assen des Abends. Oder Rösti, übrigens etwas was sie bis heute liebt – zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Jede Einladung, jedes Fest bedeutete viel Gedankenarbeit und telefonieren. Und Energie. Energie die sowieso etwas knapp war während der Schwangerschaft und dem ersten Jahr der lieben Kleinen.

Heute sind wir relaxt. Nicht nur sind die Kleinen seit letztem August im Kindergarten, auch mein backen hat sich zum besseren gewendet. Zumindest mag meine Tochter inzwischen sogar meine Kuchen – das hat aber weniger mit meiner Kochkunst oder der Diagnose zu tun sondern vermutlich eher mit ihren Hormonen:-) wir haben uns an das Leben ohne Gluten gewöhnt. Die Tage an denen sie nicht Zuhause isst sind nicht mal so anders. Während wir immer noch Brot essen, sind unsere warmen Mahlzeiten so gut wie immer glutenfrei. Auch wenn wir es nicht müssten. Denn ich denke gar nicht gross darüber nach. Bitte nicht falsch verstehen: ich ernähre uns nicht alle 6 glutenfrei!!! Die drei anderen Töchter essen normales Brot und haben gekaufte Crackers, Darvida und ähnliches für die Schule und Zvieri. Doch backen tu ich nur glutenfrei, Egal für wen und was.

Wenn meine Älteste in der Stadt isst weiss sie Bescheid wo sie das tun kann. Sie ist in den letzten zwei Jahren auch in diesem Bereich sehr selbständig geworden und trifft gute Entscheidungen. Zumindest meistens. Doch ich weiss ja auch nicht alles. Und muss es nicht. Desgleichen wenn sie bei einer Freundin eingeladen ist. Die ersten Jahre habe ich vorher jeweils angerufen, heute ruft sie MICH an wenn sie nicht nach Hause kommt.

Gestern Abend eröffnete sie mir, dass sie heute auf eine Wanderung geht. Ja, sie hätte davon schon gewusst aber leider vergessen mir das zu sagen……grrr! Töchter!!!!

Doch wir haben vorgesorgt. Um Geld zu sparen besorge ich mir meist einen guten Vorrat den wir in eine Box füllten. Sie darf sich daraus selber bedienen und teilt sich die Sachen erstaunlich gut ein. Ich konnte ihr also ein Picknick mitgeben das eigentlich alles hatte was man so braucht:

  • 3 kleine Sandwich mit Schinken und Käse (getostet, Brot habe ich immer eingefroren)
  • getrocknete Mango (okey, nur noch ein Rest, irgendwie hat den niemand gesehen sonst wäre er schon lange weg)
  • 3 frische Aprikosen und einen Apfel
  • 1 in Streifen geschnittene Pepperoni (Paprika für unsere grossen Nachbarn)
  • einen Farmerstängel
  • ein kleines Pack Kekse (6 Stück)
  • ein Stück selbstebackener Mohnkuchen
  • Fishermen’s
  • eine Wasserflasche

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Fazit: wir haben gelernt uns zu organisieren. Zumindest was das Essen anbelangt. Denn ich denke eigentlich, dass meine Töchter in der Lage sein sollten mir entsprechende Informationen frühzeitig zukommen zu lassen. Und mich nicht zu überrumpeln à la:

  1. 22 Uhr Tochter A: morgen bin ich den ganzen Tag weg
  2. Montagabend Tochter B: ach, am kommenden Wochenende haben wir ein Zeltlager geplant als Klassenabschluss…

aber das nur so nebenbei, als vierfache Mutter bin ich dem ja gewappnet und eventuellen Ärger darüber reagiere ich höchstens in einem Blog ab….

Sendepause


Auch wenn es hier im Blog still und leise ist – mein Leben ist es ganz und gar nicht. In Basel ist Herbstmesse und damit Magenbrotzeit. Ich freue mich, dass ich auch dieses Jahr an die Reiseconfiserie Hansemann Magenbrot liefern darf. Doch das bestimmt nicht alleine meinen Alltag.

Vorletzte Woche hatte ich zwei Schultage belegt, Thema: Einführung Management und unternehmerisch denken lernen. Ein echt spannendes Thema – ich habe viel an diesen beiden Tagen gelernt. Nach dem Mittagessen einen schnellen Abstecher in die Küche, der Bäcker liess sich tatsächlich erweichen, mir ein paar Bäckergeheimnisse zu verraten. Und seither ist mein Backleben anders, hehe.

Jetzt im Ernst, mein Magenbrot ist deutlich besser! Um mir aber das Leben als Unternehmerin nicht unnötig schwer zu machen bleibt mein Rezept so wie es ist im Blog. Für den Hausgebrauch schmeckt es gut!

Sollte sich aber ein Leser im Ausland befinden, und wirklich verzweifelt sein, würde ich per Email das Rezept weitergeben unter der Bedingung, es nicht kommerziell zu verwenden!

Neben Schultagen, Wäschebergen, der immer gleich bleibenden Frage „waskocheichmeinenkindernzummittagessen“, backen, den Computer neu aufsetzen war ich mit drei von 4 Girls beim Arzt. Keine Angst, wir sind eigentlich alle putzmunter – ich wollte nur sicher gehen dass die unerklärlichen Bauchschmerzen nicht wegen Zöliakie sind.

Nach einer Woche kamen die Resultate – alle drei sind im grünen Bereich, uff! ich schieb die Bauchschmerzen auf nichtgelerntePrüfungen (die 12jährige) und Lactoseintoleranz und Eisnaschen bei den Zwillis…

Kürbissuppe mit Popcorn


Juhu, mich gbt es noch:-) Allerdings hat mein Fotoapparat das Zeitliche gesegnet und der von meiner Tochter darf ich nur ausnahmsweise und unter ausdrücklicher Erlaubnis nutzen. Dehalb ist es ein wenig mager geworden hier.

Heute zum Znacht gab es bei uns feine Kürbissuppe. Gestern erhielt ich einen riesigen Kürbis geschenkt und habe den zwischen Frikadellen braten und Teigwaren kochen „schnell“ gerüstet und in den Dampfkocher gesteckt. Während dem Essen pfieselte es angenehm riechend in der Küche und heute gab es schon einen Teil dieses Pürres. Man nehme:

  • eine grosse Pfanne
  • fülle sie halb mit Wasser
  • schmeisst 1,5 Würfel Gemüsebouillon hinein
  • 1 Paket Kartoffelflocken (für ca 3 Portionen Kartoffelstock)
  • 6 Würste kleingeschnitten
  • 2-3 Tassen Kürbispürree
  • etwas Curry
  • 1 Becher M-Desser, Schmand oder Sauerrahm

dazu gab es eine grosse Schüssel Popcorn!

Eigentlich hatte ich das Popcorn gekauft um damit die Kleinen zu füttern auf unserem heutigen Ärztemarathon. Heute hatte meine Älteste den alljährlichen Checkup im Kinderspital in der Zöliakiesprechstunde und die Kleinen mussten mangels besserer Alternative mitkommen. Ich hatte dann aber das Glück, sie in der Kinderhüte des Kinderspitals abgeben zu dürfen. Eigentlich gedacht für Geschwisterkinder von Patienten auf der Abteilung, sie nehmen aber auch welche von den Polikliniken! An dieser Stelle ein supergrosses Dankeschön!

Statt Popcorn zu manschen malten sie tolle Bilder mit Wasserfarbe. Und zwischen UKBB und dem nächsten Termin beim Hausarzt gab es ein McFlurry mit M&Ms, glutenfrei wie wir ja jetzt wissen. Dann also weiter zum Hausarzt wo Tochter Nr 2 schon im Wartezimmer sass wegen einem blöden Ausschlag. Tochter 1 und 2 wechselten sich im Wartezimmer ab die Kleinen zu bespassen und ihr Eis fertig zu essen (ja, Tochter Nr 2 hat auch noch eines bekommen, allerdings war es schon etwas flüssiger…) Während ich mit der jeweils nicht hütender Tochter beim Arzt sass. Schade eigentlich, dass ich bei den Kleinen keinen Grund sah sie auch noch vorzuführen, wer geht schon mit allen 4 Kindern gleichzeitig zum Arzt?

Übrigens sind wir selten da, wir sind meist eine rundum gesunde Familie

Anschliessend noch in die Apotheke um 2 von 3 Rezepten einzulösen und danach endlich nach Hause. Tochter 1 und 2 wurden zum Hausaufgaben machen geschickt und die Kleinen durften sich einen Film ansehen, nach all dem vielen:

  • schnell, das Tram kommt
  • Bsst, nicht so laut
  • Nein, diesen Hund fassen wir nicht an
  • im Tram dürfen wir leider kein Eis essen……warte doch noch ein wenig
  • bleib bitte sitzen
  • musst du noch aufs WC?
  • …………
  • …………
  • …………

Und so gab es das Popcorn zum Znacht – zur Freude aller ausser dem Vater. Für den hatte es aber noch ein bisschen Brot:-) Übrigens ist diese Idee geklaut von meiner ehemaligen Nachbarin, eine Amerikanerin. Für mich zu Beginn sehr ungewohnt, doch wenn man es nicht mit Butter übergiesst und extrem salzt ist es eigentlich nicht viel anders wie andere Beilagen